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FC Supporters 04?

 

 FC Supporters 04 ?

Liest man dieser Tage die Artikel eines schalkeaffinen Journalisten, könnte man den Eindruck gewinnen, dass der Supporters Club allmächtig ist. Mit diesem Mythos bzw. mit diesem Märchen möchten wir an dieser Stelle aufräumen.
Der Supporters Club wurde vor knapp 30 Jahren als aktive Interessenvertretung der passiven Mitglieder des FC Schalke 04 gegründet. Zu jener Zeit wurden Fanreisen exklusiv durch ein Reisebüro in Buer organisiert, das die entsprechenden Eintrittskarten gleichzeitig mitverkauft hat. Mit der Organisation des ersten eigenen Fanfliegers zu einem internationalen Auswärtsspiel und der Beschaffung von Karten direkt vom Verein durchbrach man ein exklusives Kartell von Profiteuren und war in der Lage, Reisen selbst zu organisieren und zu fanfreundlichen Preisen anzubieten. Heute, wie auch in den vergangenen 29 Jahren rollen die Busse des Supporters Club quer durch die Republik und hoffentlich bald auch wieder durch Europa. Im Laufe der Zeit wurde der Supporters Club ein Sammelbecken für Mitglieder, die nicht nur den Verein lieben, sondern bereit sind, aktiv im Ehrenamt im Verein mitzuarbeiten. Mitarbeit heisst in dem Fall konstruktive Kritik zu üben, Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten und in Gremien des Vereins mitzuwirken.
Unter Peter Peters gab es seinerzeit Treffen mit Vertretern verschiedener Gruppen der aktiven Fanszene. In diesen Treffen wurden meistens Kartenpreiserhöhungen avisiert und dann nach mehrstündigen, teils intensiven Diskussionen wieder eingestampft. Getreu dem Motto, Schalke muss bezahlbar bleiben, Schalke muss für alle bezahlbar sein. Über die Jahre hinweg begleitet der Supporters Club nunmehr kritisch die Entscheidungen der Vereinsführung. Man erhebt seine Stimme, bringt sich konstruktiv ein und benennt klar und deutlich Fehlentwicklungen. Diese schonungslose Offenheit gefällt nicht jedem, hat aber dazu geführt, dass der Supporters Club weiter gewachsen ist. Weiter gewachsen durch Mitglieder, die bereit sind, zu helfen und Verantwortung zu übernehmen. Wenn man wie wir über 850 Mitglieder hat, die sich grösstenteils für Vereinspolitik interessieren, ist es daher nicht verwunderlich, wenn es Schnittmengen zwischen Kandidaten auf der MV und dem Supporters Club gibt.
Verschwörungstheoretiker wie Andi Ernst von der WAZ sehen im Interesse an der Vereinspolitik allerdings ein Problem. Mächtig, gesteuert etc. sind gern genommene Schlagwörter. Sie laufen aber leider ins Leere. Unsere Mitglieder, die sich für die Gremien bewerben, bewerben sich als Einzelpersonen. Keine Agenda des SC, keine Steuerung, keine Verschwörung. Ebenso herrscht Verschwiegenheit. Unsere Mitglieder treffen ihre Entscheidungen für sich, vertraulich und loyal gegenüber dem FC Schalke 04.
Betrachtet man die aufkommenden Verschwörungstheorien, fragt man sich warum Ultras und SC genannt werden, aber zum Beispiel die Schalker-Faninitiative ungenannt bleibt. Engagieren sich doch etliche Mitglieder der Gremien direkt oder indirekt in der Schalker Faninitiative. Sei es durch Mitgliedschaft oder gemeinsame Aktionen wie das Stolpersteine putzen. Hierzu scheint Andi Ernst allerdings keine Meinung zu haben.
Wir schweifen ab. Fakt ist, die herbeigeredete Verschwörung gibt es nicht. Mit den Argument, keiner der Aufsichtsrats-Kandidaten in den letzten Jahren hätte sich für eine Ausgliederung ausgesprochen, erzeugt man zwar Klicks und ggf. ein bisschen Aufmerksamkeit, allerdings könnte man auch sagen, dass in den letzten 10 Jahren keine Kuh geflogen ist und dies als Verschwörung gegen fliegende Kühe darstellen. Oft bemüht wird ebenfalls Clemens Tönnies als ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrates. Schaut man aber in die Archive des Vereins, so wird man feststellen, dass auch zu Clemens Tönnies Zeiten sowohl Ultras, als auch Mitglieder des Supporters Clubs zahlreich im Wahlausschuss vertreten waren. Gab es zu dieser Zeit irgendwelche Auffälligkeiten im Zulassungsverfahren ? Nein, die gab es nicht, eben ein weiteres Beispiel dafür, dass die Mitglieder des Wahlausschusses einzig und allein dem Verein dienen und persönliche oder gar Gruppeninteressen hinten anstellen.
Die Bewerber für ein Amt im Aufsichtsrat stellen sich allesamt für ein Amt in einem eingetragen Verein zur Wahl, um dann von Mitgliedern des Vereins in ein Vereinsamt gewählt zu werden. Wie naiv muss man sein um zu glauben, dass ein Bewerber für ein Vereinsamt in seiner Rede die faktische Abschaffung des Vereins fordert um sich dann für die Forderung der Abschaffung des Vereins wählen zu lassen. Jedem Mitglied steht es frei, den entsprechenden Antrag zu stellen, hierzu bedarf es keines Amtes und keiner Funktion. Warum tut es niemand? Weil die Mehrheit der Mitglieder gegen eine Ausgliederung ist und das Alleinstellungsmerkmals des Vereins, das “Wir sind der Verein”, zu schätzen weiß. Ebenso geht das Argument der geringen Anzahl der Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ins Leere. Während 60.000 in der Lage sind, auf einem Freitagabend die Arena vollzumachen, soll es an einem Samstag im November nicht klappen? Fakt ist, wenn es um reine Vereinspolitik geht ist das Interesse geringer, somit kommen auch nur die Mitglieder, die sich für Vereinspolitik interessieren und bestimmen mit ihrer Stimme diejenigen die sie vertreten sollen. Das ist Demokratie.
Wir fordern daher auch für die Berichterstattung mehr Sachlichkeit, denn Verschwörungstheorien nutzen nur dem Verfasser und nicht dem Verein.

Alles für Schalke, gestern, heute, für immer!

10. ADVENTSSINGEN IN DER GLÜCK AUF KAMPFBAHN

Am Samstag den 20.12.2025 findet in der Glück Auf Kampfbahn das bereits 10. Adventssingen statt.

 

Vorverkauf der Tickets ab 20.11. an folgenden Terminen und Orten:

Zu den Heimspielen am 28.11. und 14.12. im SChacht6 (Schalker Markt 6, GE) und im Schalker Meile Treff (Kurt-Schumacher-Str. 133, GE)

 

Weiterhin im Schalker Meile Treff am 20.11., 27.11., 04.12., 11.12. und 18.12. jeweils in der Zeit von 17:04 bis 19:04 Uhr.

 

Ein Versand ist leider nicht möglich.

Wir freuen uns auf euch.

EIN DAMOKLESSCHWERT SCHWEBT ÜBER UNSEREM FUSSBALL!

Pünktlich zur im Dezember anstehenden Innenministerkonferenz (IMK) in Bremen melden wir uns mit einer Stellungnahme. Wie ihr euch denken könnt: kein gutes Zeichen. Doch was steht zur Debatte? Auf der vorletzten IMK im vergangenen Winter wurden bereits Maßnahmen angedacht, die angeblich die Sicherheit im Stadion erhöhen sollen. Was bislang allerdings einem zahnlosen Papiertiger glich, könnte alsbald bittere Realität werden: Personalisierte Tickets, KI-gestützte Sicherheitsmaßnahmen rund um Spieltage und massenhaft neue Stadionverbote ohne Unschuldsvermutung könnten die Folge sein!


Anfang Dezember soll die Schaffung einer bundesweiten Stadionverbotskommission beschlossen werden. Zusätzlich zu den standortgebundenen SV-Kommissionen soll diese Institution die Vergabe des ohnehin rechtsstaatlich höchst fragwürdigen Sanktionsmittels „Stadionverbot“ überwachen. Rücknahmen und vorzeitige Aufhebungen der Stadionverbote durch die SV-Kommissionen der einzelnen Standorte könnten zukünftig von oben herab untersagt werden. Hierbei wird die Expertise der Vereine, die mit den Vorgängen rund um ihre (Heim-)spiele vertraut sind und lokale Situationen definitiv besser einordnen können als eine zentrale Stelle, bewusst umgangen. Zudem sollen Vereine, die sich nicht an die Vorgaben der zentralen Stadionverbotskommission halten, zukünftig durch die Sportgerichtsbarkeit sanktioniert werden.

Unklar bleibt zunächst, ob auch eine direkte SV-Vergabe im Repertoire des neuen Monsters von Verbänden und Politik liegen soll. Ebenso wenig ist über die mögliche personelle Zusammensetzung bekannt. Man stelle sich vor, die Schreihälse aus Innenministerien und Repressionsorganen wie der Polizei wären Teil dieses Gremiums – es würde wohl nicht lange dauern, bis Stadionverbote nach dem Gießkannenprinzip verteilt würden – massenhafte Überwachung und Personalienfeststellungen durch Festsetzung ganzer Personengruppen inklusive. Gleiches gilt für die angedachte Praxis, bis spätestens sechs Wochen nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens (wohlgemerkt: keiner Verurteilung!) ein Stadionverbot zu prüfen. Wie oft derartige „Prüfungen“ dann in einem SV münden, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Besonders eklatant ist hierbei, dass aus einer Soll-Formulierung nun eine Muss-Vorschrift werden soll. Jedes eingeleitete Strafverfahren, was sich bekanntermaßen in sehr vielen Fällen aufgrund Unsinnigkeit nach einer Weile im Sande verläuft, wäre gleichbedeutend mit einem sofortigen Stadionverbot für den Betroffenen!

Neben der neuen Praxis für Stadionverbote fordern Hardliner aus der Politik und der Polizei weitere Einschnitte in den Stadionalltag. Ein Szenario besteht aus flächendeckenden personalisierten Tickets sowie Gesichtsscannern. Dabei stellen wir nicht nur die Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit infrage, sondern erkennen auch einen klaren Eingriff in das informationelle Selbstbestimmungsrecht aller Stadionbesucher. Wenn alle Fans am Einlass auch noch das letzte Stück Freiheit für den Besuch unseres Volkssports abgeben müssen, steht das im krassen Widerspruch zu unseren Vorstellungen und entbehrt jeglicher Verhältnismäßigkeit.

Natürlich findet auch das omnipräsente Thema Pyrotechnik seinen Platz in den Fantasien der Politiker und Behörden. Während die Fanszenen im ganzen Land im Rahmen der „Verbandsstrafen abschaffen“- Kampagne seit geraumer Zeit konstruktive Vorschläge liefern und ohne populistisch vorzupreschen sinnvolle Dialoge mit Vereinen und Verbänden zu Pyrotechnik initiieren, verschließen Politik und Polizei die Augen vor der Realität der reifen und in den Stadien vollumfänglich positiv bewerteten Nutzung von Pyrotechnik der Fanszenen. Mit einer Null-Toleranz-Linie sowie Gleichsetzung von Pyrotechnik mit Gewalt und Bedrohung zeigt die Gegenseite eindrucksvoll, dass jegliches Verständnis für Fankultur fehlt.

Die deutschen Stadien sind sichere Orte – das belegen sämtliche Statistiken der Behörden selbst wie etwa der im Oktober 2025 veröffentlichte Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Wofür also eine neue Stadionverbotskommission benötigt wird, die die Kompetenzen der örtlichen Sicherheitsträger definitiv einschränken soll, bleibt höchst fragwürdig. Statt sich weiterhin repressiven Maßnahmen zu verschreiben, braucht es Konzepte, die das Sicherheitsrisiko für uns Stadiongänger tatsächlich verringern.

Wir fordern daher:

1. Minimierung der Polizeieinsätze – Die größte Gefahr in den deutschen Stadien bleiben unberechenbare Einheiten der Bereitschaftspolizei. Statt sich über Kostenumlagen auf die Vereine Gedanken zu machen, sollten die Innenministerien die vollkommen maßlosen Einsatzzeiten ihrer Bediensteten reduzieren.

2. Aussetzung des Präventivinstruments „Stadionverbot“ – Eine zentrale Stadionverbotskommission sowie die zwanghafte Vergabe eines Stadionverbots nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens darf es unter keinen Umständen geben! Generell stellen wir uns klar gegen das Präventivinstrument Stadionverbot. Anstatt junge Menschen aus den Stadien auszusperren, sollten sich Verbände und Politik für rechtsstaatlich verbindliche und pädagogisch wertvolle Maßnahmen bei tatsächlich vorliegenden Straftaten im Fußballkontext einsetzen.

3. Überwachungskosten reduzieren – Statt den Vereinen immer teurere Überwachungssysteme unter dem Deckmantel der Stadionsicherheit aufzuzwingen, sollten die Gelder in die Nachwuchsarbeit, die Infrastruktur der Stadien und die Arbeit von Fanprojekten investiert werden.

4. Anerkennung des Mehrwerts der deutschen Kurven – Anstatt mit der Forderung der Personalisierung aller Eintrittskarten jeden Stadiongänger unter Generalverdacht zu stellen, sollte auch die Politik die Fankultur hierzulande als Alleinstellungsmerkmal des Fußballs anerkennen! Auch die Nutzung von Pyrotechnik sollte endlich ihre berechtigte Akzeptanz finden!

Uns ist bewusst, dass auch wir die Uhren nicht zurückdrehen werden. Häufig wurden hart erkämpfte Freiheiten nur kurze Zeit später zum Wohle des Populismus einiger weniger wieder eingeschränkt. Doch seid euch gewiss: Sollten sich die Gerüchte erhärten, werden wir uns zum Wohle aller Stadionbesucher für das Fußballstadion als Ort der Freiheit einsetzen und für die Werte unseres Fußballs einstehen!

Die Fanszenen Deutschlands im November 2025

10 Jahre Fußballkulturtage NRW – Wo Fußball Kultur trifft! 06.10.–16.10.2025

Ein runder Geburtstag für eine runde Sache:

Zum zehnten Mal laden die sozialpädagogischen Fanprojekte in NRW gemeinsam mit der Fachstelle der LAG zu den Fußballkulturtagen NRWein. Was 2015 begann, ist längst ein fester Termin im Kalender von Fans, Kulturschaffenden und allen, die Fußball nicht nur als Spiel, sondern als Lebensgefühl verstehen.

Denn klar ist: Fußball ist weit mehr als 90 Minuten auf dem Platz! Die Fußballkulturtage öffnen Räume für Begegnung, Austausch und Bildung – und lenken den Blick auf Themen, die im bunten Alltag des Fußballs oft untergehen, aber für Fans, Gesellschaft und Kultur enorm wichtig sind. In Gelsenkirchen dreht sich 2025 alles um die wohl größte Nebenrolle des Spiels: die Musik. Passend dazu verwandelt sich die ehemalige Kirche St. Anna in Schalke-Nord in eine Bühne voller Töne, Texte und Geschichten. Herzstück ist die erstmals gezeigte Ausstellung „Shout it out loud – Fußball und Musik“, die gleich von mehreren Veranstaltungen begleitet wird:

• 06.10., 19 Uhr – Ausstellungseröffnung „Shout it out loud“ Mit Kurator Prof. Martin Lücke und Schalke-Stadionsprecher Dirk OberschulteBeckmann – ein Abend über die Stadionmusik und Gesänge im Wandel der Zeit musikalisch begleitet von Funky Koala

• 09.10., 19 Uhr – Lesung & Musik: „You’ll never sing alone“ Autor Gunnar Leue erzählt die Geschichte der Fußballmusik. Begleitet wird er von Fisch (Die Lokalmatadore), der mit seinen Songs seit Jahren den Schalker Kurvensound prägt.

• 15.10., 19:04 Uhr – „Zeig mir den Platz in der Kurve“ – Vom Nordkurvensound bis zum Mädchen meiner Träume als Fußballidole Schlagerstars waren: Norbert Nigbur sowie Erwin und Helmut Kremers erinnern sich im Gespräch mit S04-Stadionsprecher Dirk Oberschulte Beckmann an die Zeit, als sie nicht nur den DFB-Pokal, sondern auch eigene Schallplatten in den Händen hielten. Im zweiten Teil berichtet Musikmanager und Produzent Michael Rarreck über den Boom der „Nordkurvenhits“ sowie das Schalker Liedgut der 90er und 00er Jahre bis hin zu aktuellen Entwicklungen.

• 16.10., 18:30 Uhr – Vortrag „Döp-Dö-Dö-Döp“ – Musik als Radikalisierungselement in der rechtsextremen Erlebniswelt Fußball Dr. David Johannes Berchem (MeDiF-NRW) beleuchtet, wie Musik auch als Radikalisierungsmedium im Fußball missbraucht wird.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.Die Fußballkulturtage NRW zeigen einmal mehr: Fußball verbindet – als kulturelles Phänomen, als Ort des Dialogs und als Motor für Engagement. Kommt vorbei, bringt eure Stimme mit und gestaltet den Dialog aktiv mit – wir freuen uns auf euch!- Weitere Infos zum Gesamtprogramm: www.fussballkulturtage-nrw.de

- Alle Details zu Gelsenkirchen: www.schalker-fanprojekt.de

Gefördert durch den Quartierfonds Schalke-Nord, den FC Schalke 04 und Gelsensport. Mit Unterstützung von Supportersclub e.V., Anno 1904 e.V., Schalker Fan-Initiative e.V. und dem Schalker Fan-Club Verband e.V. Initiiert durch die LAG der Fanprojekte und das Schalker Fanprojekt.Kontakt:

Schalker Fanprojekt – Markus Mauper Mail: m.mau@schalker-fanprojekt.de,

Tel.: 0177 7533593

Supporters Club e.V. Mitgliederversammlung 2025

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am Samstag, den 25.10.2025 um 14:04 Uhr, in unserem Vereinsheim SChacht6 statt.

Schalketach 2025

Wir sehen uns am 26.07.2025 ab 11 Uhr auf dem Parkplatz P1!

Schalketach 2025

Der Supporters Club ist auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand beim Schalketach vertreten.

Vorbeikommen lohnt sich!

SUPPORT PALLE!

Unterstützt unseren Palle!  Er hat es verdient!

 

https://survey.lamapoll.de/sport-award-gelsenkirchen-25

SCHALKE WIR MÜSSEN REDEN

Krise, Niemandsland, Dauertief, Chaosclub. "Journalisten" wie Alfred D. und Andreas E. - ja, inzwischen kann die Zeitung mit den 4 Buchstaben mit der Zeitung mit den 3 Buchstaben in ein und demselben (schlechten) Atemzug genannt werden - haben leichtes Spiel und generieren eine Vielzahl von Clicks und Reichweite, sei es durch die sportliche (Nicht-)Leistung der Mannschaft, stetig zunehmenden Indiskretionen aus offensichtlich höchsten Gremien oder „Nebenkriegsschauplätzen“ wie laufende Arbeitsrechtsstreitigkeiten. So gesehen ist unser Verein ein fortwährender Glücksfall in Sachen Arbeitsplatzsicherheit für örtliche und Boulevard Schreiberlinge.
Doch wo Rauch ist, ist meistens leider auch Feuer und glaubt man den reißerischen Berichten, brennt es an allen Ecken in unserem Verein. Blickt man kritisch über den Rand der blauweißen Brille, muss man sich einfach gewisse Dinge fragen.
Im Gegensatz zum Volkssport der Internetpöbelei, kann man allerdings diese Gedanken auch vernünftig formulieren.

Doch fangen wir vorne an. Schlägt man dieser Tage die Zeitung auf oder klickt man den entsprechenden Artikel an, tauchen immer wieder die Arbeitsgerichtsprozesse auf. Es greift zu kurz, einfach loszupoltern, dass die Absetzung der ein oder anderen Vereinsikone mehr als unglücklich gelaufen ist, erschreckender ist vielmehr, dass diverse Kündigungen zu Arbeitsgerichtsprozessen führen, in denen unser Verein ungefähr so dasteht, wie die Mannschaft in Regensburg: bis auf die Knochen blamiert und mit einer Niederlage.

Nachsehen muss man unserem Vorstand Matthias Tillmann, dass er auf Grund der Verbindlichkeiten der Vergangenheit knallhart sanieren musste und weiterhin muss, um die Zukunftsfähigkeit des Vereins zu erhalten. Wenn man aber bedenkt, dass unser Verein in sämtlichen Bereich von einer oder mehreren spezialisierten Kanzleien beraten wird, kann man sich schon die Augen reiben, dass reihenweise Kündigungen vom Gericht kassiert werden und diverse Personen nach kurzer Zeit wieder auf der Gehaltsliste auftauchen. Ja, Gehälter aus Championsleague-Zeiten sind auf Schalke nicht mehr zeitgemäß, aber die verlorenen Arbeitsgerichtsprozesse erhöhen nicht gerade die Sympathiewerte, ganz zu schweigen von den unnötig verursachten Kosten. Hier sollte man sich fragen, wie gut die beratende Kanzlei tätig war. Sanierung hin, Sanierung her, Kündigungen sollten schon rechtssicher sein, ansonsten wiederholt sich das Regensburg-Spiel demnächst wöchentlich vor Gericht.

Apropos vor Gericht: Vor Gericht, in dem Fall vor unser vereinseigenes Gericht, sollten diejenigen gezerrt werden, die aus welchen Gründen auch immer Interna aus den höchsten Ebenen unseres Vereins an die Presse geben oder einfach nur nicht in der Lage sind, ihre Schnauze in geselliger Runde zu halten. Schön waren die leider viel zu kurzen Zeiten, als unserer Verein Entscheidungen und Neuigkeiten als erstes kommuniziert hat und nicht wie aktuell im Eiltempo der wie immer gut informierten örtlichen Presse hinterher eiern muss. Nicht nachvollziehbar ist, warum diese Leute, die vorgeben Schalke zu lieben, dies tun und somit zum einen zeigen, dass sie offensichtlich der Verantwortung nicht gewachsen sind und gleichzeitig unserem Verein einen Bärendienst erweisen und ihm damit Schaden.

Zu guter Letzt widmen wir uns der anfangs erwähnten derzeitigen Nichtleistung der Mannschaft. Während man glaubte, zum Hinrundenende die Kehrtwende gegen Elversberg und Paderborn mit sehr guten Leistungen geschafft zu haben, hat es die Mannschaft mit stetiger Verschlimmerung geschafft, diesen Glauben wieder vollends zu zerstören. Etwaiger Unmut unseres Mannschaftskapitäns über die Auswüchse der Kritik an der Mannschaft sind nachvollziehbar, hier muss man sich allerdings vor Augen halten was zuerst da war. Ausverkaufte Heimspiele und tausende durch die Stadien der Republik reisende Fans sind für einen Zweitligisten keine Selbstverständlichkeit. Ebenso ist es keine Selbstverständlichkeit, dass die Mannschaft bei jedem Spiel von Anfang an bedingungslos unterstützt wird. Diese Unterstützung , getragen durch die unbändige Liebe zu unserem Verein wird aber inzwischen oftmals von der Mannschaft mit Füssen getreten und durch unterirdische Leistungen konterkariert, so dass selbst den hartgesottenen Fans nach einer gewissen Zeit die Stimme versagt. Eine Selbstanalyse der Spieler auf Grund schlechter Leistungen mag zwar vor den Kameras den einen oder anderen noch besänftigen, aber nach dem dritten oder vierten Mal wird es zu einem unerträglichen Bullshit-Bingo. Bullshit-Bingo insbesondere vor dem Hintergrund, dass man als Fußballprofi unter der Woche trainiert, um am Wochenende in einem 90- minütigen Spiel seine Bestleistung abzurufen. Wobei dem Beruf des Fußballprofis eine Besonderheit auf diesem Planeten zu Teil wird. Es gibt keinen Beruf, in dem man ohne Konsequenzen die Woche über seine Fähigkeiten trainieren und verbessern kann, um dann am Wochenende diverse Male zu versagen. Im Berufsleben würde dies das Aus bedeuten. Dabei ist die Erwartungshaltung nicht einmal groß. Wille, Leistung und Einsatz und wenn am Ende dann noch ein Sieg herausspringt, umso besser. Natürlich ist es erst einmal einfach, die Schuld (erneut und wiederkehrend) beim gerade amtierenden Trainer zu suchen, allerdings muss sich jeder einzelne Spieler fragen, ob er zu jeder Zeit sein Bestes gegeben hat. Ich denke die Antwort sollte jedem klar sein. Nein!
Zum Profi sein gehört es aber nun mal, die geforderte Leistung auf den Punkt abzurufen. Wer das nicht kann, der ist schlichtweg ein zu gut bezahlter Amateur. Somit sollten die Spieler in den Spiegel sehen und sich die Frage stellen, was sie sein wollen. Überbezahlte Amateure oder Profifußballer denen 60.000 Menschen in einem besonderen Verein, in einem besonderen Stadion zujubeln. Jeder von ihnen hat es an jedem einzelnen Tag selbst in der Hand....

Die Hoffnung auf Besserung auf allen Ebenen stirbt zuletzt!

In diesem Sinne: Glück auf

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